Mobile- und app-Marketing

Verfasst am 13. April 2013 unter Allgemein von Gastautor w2u

Ist das Thema relevant und interessant – Abstimmung bei XING

Likeonomics – Ein Buch von Rohit Bhargava

Verfasst am 3. März 2013 unter Allgemein von Gastautor w2u

Rohit Bhargava, der “Goodfather der Social Media Optimisation” hatte sein Buch “Likeonomics” lange vor dem Erscheinen über die Community bekannt gemacht und auch nach dem Erscheinen im Juni vergangenen Jahres darüber erfolgreich an den Markt gebracht.

Nun endlich habe ich die eigentlich leichte, in Englisch geschriebene, Lektüre zu Ende gebracht und will das Gelesene kurz zusammenfassen: Zu Beginn – es ist, anders, als der Titel es vermuten läßt, kein Buch über Facebook! Es ist ein sehr gut recherchiertes und mit vielen interessanten Beispielen versehenes Marketing – Werk in dessen Mittelpunkt “Likeabilty” steht.  Die deutsche Übersetzung des Wortes liegt zwischen “Sympathie und “Bekanntheit”.

Bhargava widmet sich zunächst der  ”Likeability Gap” – die Schere zwischen dem was Menschen, z.B. Angestellte oder Kunden , haben wollen  und dem, was sie machen wollen bzw. bekommen. Er beschreibt, dass sowohl erfolgreiche Manager  als  auch das gewinnbringende Unternehmen durch die jeweilige Zielgruppe “likeable” sein sollten. Dabei bezieht er sich darauf, dass die Motivation von Menschen nur durch den Zweck, Ermächtigung und Anerkennung möglich ist. Zudem sei es in unserer heutigen Welt nicht mehr ausreichend, ein gutes Produkt oder einen innovativen Service anzubieten – die   ”Likeability Gap” macht den Unterschied aus.

Im Folgenden untersucht Bhargava den ROI der Likeability. Er ist der Auffassung, dass aufgrund der grossen Datenvolumina eine exakte Bestimmung des ROI nicht möglich ist bzw. die Interpretation des ROI schwierig ist. Sein wichtigster Punk hier ist es, das die gewaltigen Datenmengen mehr und mehr inhaltsleer sind. Diese Inhaltsleere beschreibt er mit vier Schwerpunkten: statistische Insignifikanz, Extrapolation im Wunschdenken, uneindeutige Schlüsse und Umöglichkeit auf der Basis der Zahlen zu planen. Er mein, dass wir dazu tendieren, das Messbare überzubewerten. Zudem beurteilen wir Daten über emotionale Filter. Dabei kommet er zu dem Schluss, dass wir weniger Prozessdaten erfassen sollten, als viel mehr Ergebnisdaten.

Sehr ausführlich, dennoch leicht lesbar und sehr unterhaltsam stellt er dann die fünf Prinzipien der “Likeability” ausführlich vor: Wahrheit, Relevanz, Uneigennützigkeit, Einfachheit und Zeitgefühl. Er schliesst das interessante Buch ab mit einer Sammlung von weiteren Beispielen.

 

 

 

Digitale Medien im Unternehmen -
Neues Buch unter Beteiligung von Prof. Leisenberg

Verfasst am 4. Januar 2013 unter Allgemein von Gastautor w2u

Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten veröffentlichte Gabler Springer “Digitale Medien im Unternehmen – Perspektiven des betrieblichen Einsatzes von neuen Medien”. Da das schön editierte Büchlein nunmehr auch den Autoren vorliegt, steht einem Kurzreview nichts im Wege:

Zunächst: Nadine Soyez und Gerald Lembke haben als Herausgeber hervorragende Arbeit geleistet. Das Buch entstand in weniger, als einem Jahr. Für mich, als Autor, lief alles reibungslos ab. Kleine Verzögerungen auf  Verlagsseite stellten kein wirkliches Problem dar. Dafür vielen Dank!

Inhaltlich ist das Werk klar strukturiert: Der Einstieg geschieht über vier bemerkenswerte theoretische Beiträge aus dem medientheoretischen und unternehmerischen Umfeld. Besonders interessant sind die grundlegenden Aussagen von Bernd Wirtz et al. zu digitalen Geschäftsmodellen im Social Media Umfeld. Im zweiten Teil werden verschiedene Praxisbeispiele erörtert. Besonders hervorheben kann ich den Beitrag von Martin Gläser, der sich mit Projekt Governance für Medienprojekte beschäftigt. Die verschiedenen Vorgehensmodelle im Leistungssystem wurden auf hohem wissenschaftlichen Niveau ausführlich erörtert. Der letzte Teil fokussiert auf  notwendige Voraussetzungen für die Nutzung von Social Media im Enterprise 2.0. Die Beiträge von meinen Kollegen Kraus, Semle, Petry und Buhse sind allesamt hochinteressant und lesenswert. Die behandelten Themen reichen von Mitarbeitermotivation für vernetztes Arbeiten über Herausforderungen für Enterprise 2.0 bis hin zu Digital Leadership. Dank den Herausgebern, dass sie unseren bescheidenen Beitrag “Social media für mittelständische Unternehmen – Thesen und Handlungsempfehlungen” an so prominenter Stelle eingeordnet haben.

Insgesamt ein Werk für die unternehmerische Praxis auf hohem wissenschaftlichem Niveau, welches ich ganz gewiss meinen Studenten empfehlen werde.

Das Buch hat eine eigene facebook-Seite.

 

 

 

Wie kann der Facebook Edge Rank beeeinflusst werden?

Verfasst am 3. Dezember 2012 unter Allgemein von Gastautor w2u

Die Beeinflussung des Edge Rank auf Facebook ist nicht vollends transparent. Was ist Edge Rank genau ist und wie er funktioniert kann hier nachgelesen werden. Grundlegend gibt es drei Einflussfaktoren, die der Edge Rank mit einbezieht.

Interaktion: Wer häufig mit den Inhalten eines anderen interagiert oder sie anschaut, wird relevanter. Auch steigt die Relevanz, wenn andere Relevante mit Inhalten interagieren.
Art des Inhalts: Die Änderung des Beziehungsstatus ist wichtiger als beispielsweise in schnödes Status Update.
Zeit: Nach einiger Zeit sinken alte Meldungen in den Hintergrund.

Folgende Punkte sind grundlegend zu beachten, wenn ein Unternehmen seine Facebook Präsenz durch den Edge Rank für seine Fans sichtbarer machen will.

  1. Fragen stellen
  2. Spiele und Quiz publizieren
  3. Interaktion mit Faninteraktionen
  4. (relevante) Fotos verwenden
  5. Bezug auf aktuelle Ereignisse nehmen
  6. (relevante) Videos verwenden
  7. Zeitkritische Beiträge verwenden
  8. Links in Beiträge integrieren
  9. Call to Action fordern

Zudem ist zu beachten, dass Facebook ebenfalls die Möglichkeit bietet den Edge Rank, und somit die Sichtbarkeit, gegen Zahlung positiv zu beeinflussen.

Was ist der Facebook Edgerank?

Verfasst am 3. Dezember 2012 unter Allgemein von Gastautor w2u

10 Fakten über den Edgerank:

1. Ein Edge beschreibt ALLES, was auf Facebook passiert: Statusmeldungen, Kommentare, Likes, Shares und jede andere Aktion.
2. Der Edge „Top-News“ wird von 95 % der Facebook-User genutzt.
3. Edgerank ist ein Algorithmus mit dem Facebook eine Filterung dieser Aktionen vornimmt.
4. ∑ (Edge) = u * w * d = (Interaktion * Art des Inhalts * Zeit)
5. Ein Edge wird also durch drei Variablen berechnet: Interaktion, Art des Inhalts und Zeit. Wird der Kommentar eines Fans von einem Freund wiederrum kommentiert, subsummiert sich die Edgewertung.
6. Interaktion: Wer häufig mit den Inhalten eines anderen interagiert oder sie anschaut, wird relevanter. Auch steigt die Relevanz, wenn andere Relevante mit Inhalten interagieren.
7. Art des Inhalts: Die Änderung des Beziehungsstatus ist wichtiger als beispielsweise in schnödes Status Update.
8. Zeit: Nach einiger Zeit sinken alte Meldungen in den Hintergrund.
9. Die Optimierung des Edgerank kann mit Suchmaschinen-Optimierung gleichgesetzt werden.
10. http://whatisedgerank.com/